Sicherheit, Methoden und Prozesse

Über eine Million Menschen kommen weltweit jährlich bei Verkehrsunfällen ums Leben. Dass das nicht so sein muss, zeigt das Beispiel Europas. Dort gehen seit den 1970er Jahren die Zahlen der Verkehrsopfer zurück, obwohl die Fahrleistung weiter anstieg und die Zahl der Unfälle längst nicht im selben Maße zurückgeht wie die Zahl der (immer noch zahlreichen) Opfer.

Der logische Schluss ist klar: die Autos sind sicherer geworden. Aber es geht immer noch sicherer. Das ist die feste Überzeugung der FVT-Experten im Fachbereich Fahrzeugsicherheit, Methoden und Prozesse. Moderne Rückhaltesysteme und crashoptimierte Karosseriestrukturen haben die passive Sicherheit, elektronische Regelsysteme wie ABS und ESP die aktive Sicherheit revolutioniert – aber man kann insbesondere noch mehr tun, um Unfälle erst gar nicht entstehen zu lassen.

Fahrerassistenzsysteme und Kommunikation zwischen Fahrzeugen – untereinander oder mit der Infrastruktur – bieten noch viele ungenutzte Potenziale. Sie zu erschließen ist komplex und spannend. Aber die Vision, noch mehr Menschenleben retten zu können, ist ein Ansporn, dem sich keiner entziehen kann. Dazu einen Beitrag zu leisten, hat sich die VDI-FVT in ihrer „Berliner Erklärung“ auf der Tagung Fahrzeugsicherheit 2011 verpflichtet. Die Aktivitäten hierzu sind im Fachbereich 4 der FVT zusammengefasst.

Aufgrund der großen Bedeutung, die Simulation, Berechnung und Betriebsfestigkeit in der Sicherheitstechnik haben, werden auch diese methodischen Bereiche im Fachbereich 4 der VDI-FVT betreut.