Verfahrenstechnik und Chemie­ingenieurwesen

Ohne Chemie wäre unser Alltag ziemlich trist. Von Autos könnten wir nur träumen und Trinkwasser würde zum Luxusgut. Lebensrettende Arzneimittel? Weitgehend Fehlanzeige. Die Gesichter junger Damen erzählten wieder die ungeschminkte Wahrheit. Und in der Küche kehrten wir zu den Kindertagen unserer Urgroßeltern zurück. Aber dem ist nicht so. Die Chemie ist mittlerweile fester Bestandteil unseres Alltags. Sie macht unser Leben leichter, angenehmer, unkomplizierter. Mehr noch: Dank modernster Verfahrenstechnik stimmt sogar die Chemie zwischen Innovation, Sicherheit und Umweltschutz. Ist es doch ihre Aufgabe, Verfahren zu entwickeln, die Luft, Wasser und Boden so wenig wie möglich belasten und Reststoffe weitgehend verwerten. Da ist hohe ingenieurtechnische Kreativität an der Schnittstelle zwischen Chemie, Life Sciences und den Ingenieurwissenschaften gefordert.

Eine nachhaltige Produktion – sicher, energieeffizient und ressourcenschonend: Das ist sowohl in der chemischen, petrochemischen und biotechnologischen Produktion als auch in der Pharmazie, Rohstoffindustrie, Lebensmittelbranche und der Medizinverfahrenstechnik die zentrale Herausforderung an die technische Entwicklung. Hier tragen Ingenieure ein großes Maß an Verantwortung, steht doch die Prozess- und Anlagensicherheit, die Instandhaltung und Anlagenverfügbarkeit sowie die Einhaltung der hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards im Fokus ihrer Arbeit.

Die VDI-GVC bündelt diese Fachkompetenzen und bietet Verfahrens-, Prozess- und Betriebsingenieuren, Chemieingenieuren und Chemikern, Biologen und Werkstoffwissenschaftlern ein umfassendes Leistungsspektrum und optimale Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit und Netzwerkbildung.

Mitglied in der VDI-GVC zu sein, heißt, die Zukunft aktiv mitzugestalten, um engagiert auf gesellschaftspolitische und technologische Entwicklungen einwirken zu können.

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Rüdiger John