Kickstart für die Facharbeit

Mit viel Elan haben sich am 12. Dezember die Ingenieure im Kölner Bezirk des VDI inhaltlich neu sortiert. Die alten Arbeitskreise sind in eine Struktur von 10 Fachgesellschaften mit über 50 Fachbereichen neu sortiert worden. Mit über 60 Anwesenden war die Veranstaltung überraschend gut besucht – entsprechend motiviert besprachen die Mitglieder inhaltliche Schwerpunkte und organisatorische Fragen.

„Wir wollen Ihnen deutlich mehr Unterstützung geben“, sagte Prof. Dr. Till Meinel, stellvertretender Vorsitzender, den Anwesenden, „damit sich Engagement in den Fachbereichen auch auszahlt. Wir haben wirklich viel zu bieten, einzelne Arbeitskreise haben da echte Standards gesetzt. Die Öffentlichkeit braucht unsere Lösungsansätze zu vielen Themen. Auch die Zentrale hilft Ihnen, sie zu entwickeln.“

Paul Krug, Schatzmeister des Bezirksvereins, betonte die Wichtigkeit der fachlichen Arbeit: „Sie können nicht nur Wissen einbringen, sondern auch herausholen. Und wir werden ganz gezielt Studenten für die Mitarbeit in den Fachbereichen ansprechen, denn der Austausch zwischen Hochschulen und Unternehmen muss intensiver werden.“

In lockerer Workshop-Atmosphäre organisierten sich die Fachgesellschaften und bestimmten ihre Leitung. Dabei fiel auf, dass sowohl jüngere Ingenieure als auch überraschend viele Nicht-Mitglieder dem Aufruf gefolgt waren. Horst Behr, Vorsitzender des Bezirksvereins, begrüßte bei dieser Gelegenheit ein frisch gebackenes Neumitglied. „Wir wollen als Bezirk wieder Nummer Drei nach Mitgliedern in Deutschland werden“, sagte er, „wir würden uns freuen, wenn jeder ein wenig dazu beiträgt, den VDI interessant für neue Mitglieder zu machen.“

Besonderen Zulauf hatten auf der Kick-Off-Veranstaltung die Fachgesellschaften „Produkt- und Prozessgestaltung“, „Energie und Umwelt“ sowie „Fahrzeug- und Verkehrstechnik“. Über die reinen Fachbereiche hinaus werden sich im zweiten Schritt interdisziplinäre Netzwerke zu wichtigen Fragen wie Digitalisierung, alternative Verkehrskonzepte oder Industrie 4.0 bilden.

Auf positives Echo traf die Ankündigung, Ergebnisse verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen. „Wir machen das ja nicht zum Selbstzweck“, so Behr. „Wer Beiträge entwickelt, soll auch ein Forum dafür bekommen.“ Für 2018 sind unter anderem Symposien mit der IHK zum Thema Urbanisierung und Produktion fest geplant; weitere Aktivitäten werden folgen. Die nächste Veranstaltung für die Fachbereiche findet Anfang 2018 statt; hier geben sich die Fachgesellschaften einen Arbeitsplan und beginnen mit der übergeordneten Netzwerkbildung. Wer den Termin im Dezember verpasst hat: Hier ist die Gelegenheit, sich einzubringen.

Zurück