Kölner VDI-Vorstand wird deutlich jünger und weiblicher

Mit der Nachbesetzung von drei Posten sind im VDI Bezirksverein Köln nun drei von sieben Vorständen Frauen. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Prof. Dr. Nina Kloster, das Ressort Mitgliederbetreuung wurde mit Dipl.-Ing. Kristin Lubosch besetzt, Dr. Joachim Horst übernimmt die Verantwortung für die Nacht der Technik.

Auf der Mitgliederversammlung, die diesmal im Jugendgästehaus Riehl stattfand, wurden insbesondere bei der Facharbeit und bei öffentlichen Veranstaltungen Erfolge vermeldet. So habe der Verein mit dem offenen Jahresempfang Tec.Meet.Ing, der mit der Förderpreisverleihung zusammengelegt wurde, ein großes Publikum erreicht. "Wir hatten 450 Gäste, davon viele Nicht-Ingenieure", sagte der Vorsitzende Horst Behr. "Es hat uns auch sehr gefreut, wie jung die Teilnehmer waren." Für 2020 wird ein noch größeres Format ins Auge gefasst. "Auch werden wir wieder technische Themen setzen, die die Öffentlichkeit bewegen", so Behr. Für die nächsten Jahre seien dies vor allem Nachhaltigkeitsthemen wie Zirkuläre Wertschöpfung.

2019 werden drei Nächte der Technik stattfinden; die Nacht der Technik Rhein-Wupper am 5. April ist eine Premiere und wird von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart eröffnet. Im Juni folgt Köln und im Oktober, gleichfalls zum ersten Mal, Bonn/Rhein-Sieg. "Das Format hat sich dort, wo es bereits durchgeführt wurde, sehr erfolgreich etabliert, mit stetig steigenden Aussteller- und Besucherzahlen", so Dr. Horst. "Auf der Erfolgsschiene wollen wir weitermachen."

Neue Impulse haben auch die Netzwerke bekommen: Die Fachnetzwerke arbeiten nun übergreifender zusammen. "Es gibt angesichts der umgreifenden technischen Entwicklungen kaum ein Thema, das sich nicht quer durch alle Technikbereiche zieht", fasste Koordinator Dr. Hans-Detlef Altmeyer zusammen. Schatzmeister Paul Krug rief zur Mitarbeit in den übergreifenden Netzwerken auf, die von Kinder- und Jugendförderung über Technikgeschichte bis zu MINT- und Startup-Initiativen reichen.

Erfreulich entwickelte sich die Zahl der Fördermitglieder. "Wir konnten einige wichtige neue Partner aus der Wirtschaft gewinnen", so Behr. "So haben wir weitreichende Kooperationen mit dem DLR oder igus abgeschlossen, mit denen wir gemeinsam forschen und technische Lösungen entwickeln wollen."

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