Wenn Ingenieure Schnäppchen machen

45 Prozent Rabatt auf einen fabrikneuen Citroën, 35 Prozent auf einen BMW, dazu Angebote zwischen 10 und 15 Prozent für Laptops, 30 Prozent für Leihwagen oder Hotelbuchungen, sogar bis zu 70 Prozent für Business-Hemden: Wer sich im Vorteilsportal des VDI umsieht, entdeckt fast zwangsläufig Angebote, die den Alltag deutlich günstiger machen. Aber das Portal bietet noch mehr: Weiterbildung, Datenbanken, Sprachen und Online-Fachbibliotheken wenden sich gezielt an Ingenieurinnen und Ingenieure, die sich beruflich entwickeln wollen. Ein kleiner Einblick in ein überraschend vielseitiges Angebot.

Wenn Weihnachten naht und der Dezember das Leben mit einem 13. Monatsgehalt oder einer Jahresendrechnung leichter macht, dann überlegt man sich bisweilen, ob es nicht doch einmal eine neue Aktentasche sein darf oder eine schicke Uhr. Das sind nur einige Angebote, die im Vorteilsportal – übersichtlich gegliedert – aufgeführt und mit interessanten Preisnachlässen versehen sind. Von Babymode bis zum Erlebniswochenende ist auch für die Familie genügend Auswahl dabei. Aber natürlich vernachlässigt das Angebot nicht, was Menschen im Ingenieursberuf Spaß macht: neue technische Ausstattung, Bildungsangebote oder Publikationen.

 

 

Was gefällt Ingenieuren?

Das ist kein Zufall: „Wir sprechen mit vielen Anbietern, für die 150.000 Mitglieder durchaus eine reizvolle Zielgruppe sind“, sagt Sebastian Nakötter, in der VDI-Zentrale in Düsseldorf verantwortlich für das Vorteilsportal. „Aber wir prüfen natürlich, welche Angebote umgekehrt zu unseren Mitgliedern passen und was sie spannend finden könnten. Die Themen Auto, Büroausstattung, technische Geräte und Fachwissen sehen wir als attraktiv an.“ Das Prinzip sei einfach: Die Hersteller wendeten sich bewusst an einen attraktiven Absatzmarkt und die Ingenieure freuten sich über günstige Angebote. „Wir als VDI wickeln aber weder den Kauf ab noch verdienen wir etwas daran. Wir öffnen die Türen.“

Dabei sei es oft so, dass Anbieter von selbst an den VDI heranträten. „Zudem haben wir einen Partner, der in unserem Auftrag attraktive Anbieter anspricht“, so Nakötter, „denn wir wollen den Mitgliedern schließlich etwas bieten. Derzeit arbeiten wir daran, über eine Sprachschule einen Kurs für Technisches Englisch ins Angebot aufzunehmen. Da geht die Initiative von uns aus, weil wir wissen, dass Ingenieure hier oft einen konkreten Bedarf haben.“

Spezielle Angebote mit VDI-Branding

Manche der Angebote sind sogar VDI-gebrandet – insbesondere dann, wenn der VDI eine weitergehende Partnerschaft verabredet hat. Dazu zählen etwa spezielle Versicherungen, gebührenfreie Kreditkarten oder auch die Kooperationen mit dem Autovermieter Sixt und dem technischen Sprachenmagazin ‚inch‘.

Vergünstigungen für Mitglieder sind oft ein Argument, das Vereine und Verbände für eine Mitgliedschaft anführen. Theoretisch könnte ein Mitglied den Jahresbeitrag (meist 148 Euro) leicht mit Rabattvorteilen vergleichen – und im Falle eines Autokaufs in viele Jahrzehnte Beitragsfreiheit umrechnen. „Das wäre allerdings zu kurz gegriffen“, betont Nakötter, „schließlich treten Ingenieure ja nicht für Schnäppchen in den VDI ein, sondern weil sie hier eine berufliche Interessenvertretung erwarten, sich in die Facharbeit einbringen und ein funktionierendes Netzwerk nutzen können. Wer sich aber zum Jahresende mit einem neuen Tablet belohnen will und dabei 10 Prozent Rabatt mitnehmen kann, der findet das eben trotzdem eine super Sache.“

 

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